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Die Mitglieder
der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain-Emsdorf haben in den letzten
Wochen das Gerätehaus saniert. Viele Helfer brachten es auf über 1.700
Arbeitsstunden. Kirchhains Erster Stadtrat Detlev Schmidt zollte den
Emsdorfern Lob und Dank für die großartige Eigenleistung.
„Wir sind von den Arbeiten, die hier geleistet wurden, sehr
beeindruckt“, sagte Schmidt bei einer Besichtigung des
Feuerwehrgeräte-hauses. Schmidt stellte fest, dass die Emsdorfer das
Haus pflegen, als ob es ihr Eigentum wäre. Dafür übermittelte er auch
den Dank und die Grüße der städtischen Gremien.
Die Emsdorfer Feuerwehr hatte kürzlich zu einem Helferabend eingeladen
und präsentierten voller Stolz, was sie gemeinsam geschafft haben.
Neue Fenster und eine neue Haustüre waren der kostenintensivste Teil
der Sanierungsmaßnahme. Das Stadtparlament hatte dafür im Haushalt
6.500,00 € bereitgestellt, der Ortsbeirat gewährte aus
Verfügungsmitteln einen Zuschuss.
Die alten Fenster waren undicht, die Räume oft zu kalt. Wärme ging
unnütz verloren, die Heizkosten ließen sich nicht reduzieren. Das soll
in Zukunft anders sein.
Der Stellv. Wehrführer Michael Hahn gab einen ausführlichen Arbeitsbericht ab.
Er sagte, dass alle Maßnahmen in weniger als acht Wochen erledigt
werden konnten. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt. „Die
Abwicklung ist unbürokratisch erfolgt“, so Hahn. Die Technische
Unterstützung erfolgte durch Michael Theis vom städtischen Bauamt.
Die Emsdorfer legten sofort Hand an, als die Mittel der Stadt freigegeben waren.
Es wurden neue Fliesen gelegt, die Elektroverkabelung teilweise erneuert, der Innenraum zum Teil neu verputzt und gestrichen.
Damit die neue Haustüre besser zur Geltung kommt und sich an das direkt
angrenzende Bürgerhaus anpasst, zimmerten die Helfer noch ein Vordach.
Die Dachrinnenrohre mussten bei der Gelegenheit erneuert werden, ebenso
der Anstrich der Außenfassade und die Toilette. Mit einer besonderen
Geste bedankte sich die Wehrführung bei den Frauen der Helfer. Sie
erhielten alle einen Blumenstrauß „für die vielen Stunden, in denen sie
ihre Männer entbehren mussten“, so Michael Hahn.
Der Stellv. Ortsvorsteher Eckhard Wind, Stadtverordneter Hartmut
Pfeiffer, Kirchhains Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker und sein
Stellvertreter Thorsten Thierbach, sowie Emsdorfs Ehrenwehrführer
Hubert Kläs, überzeugten sich ebenfalls von den Arbeiten, die von den
Emsdorfer Feuerwehrleuten engagiert und professionell ausgeführt
wurden.Das Feuerwehrgerätehaus wird nicht nur von den Brandschützern
genutzt. Die Dorfgemeinschaft, der Ortsbeirat, Vereine und Clubs nutzen
das Haus. Wenn das Bürgerhaus belegt ist, dient der große Raum über der
Feuerwehrgarage als Ausweichmöglichkeit.
In Emsdorf funktioniert die
Dorfgemeinschaft. Viele Helfer der Feuerwehr sanierten kürzlich das
Gerätehaus. Die Stadt Kirchhain profitiert und spart künftig
Energiekosten.
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